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Casta Diva, Opernführer

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"Casta Diva" ist der erste schwule Opernführer weltweit. Schwule Männer haben eine ganz besondere Beziehung zur Oper. Es gibt wahrscheinlich keine eindeutige Antwort auf die Frage, warum das so ist, aber es hat zweifelsohne etwas mit Mitfühlen und Mitleiden zu tun, sich für die Dauer einer Vorstellung wiederfinden und hineinfühlen in übergroße Heldinnen und Helden und damit, dass Oper eine schräge und widerständige Kunstform ist, für die homosexuelle Menschen wahrscheinlich ein besonderes Sensorium haben. Jedenfalls sind überdurchschnittlich viele schwule Männer passionierte Operngänger und für dieses Stammpublikum des Musiktheaterbetriebs soll es nun erstmals ein eigenes Lexikon geben.
Die Herausgeber und über 30 weitere Autorinnen und Autoren, die zum Teil als Journalisten, Dramaturgen oder Wissenschaftler professionell mit dem Musiktheater zu tun haben, zum Teil aber auch aus ganz anderen Bereichen stammen, sind allesamt leidenschaftliche Opernfans. Aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln wird in "Casta Diva" ergründet, was es im Opernrepertoire und im Leben von Opernkomponisten an manifest Schwulem, latent Homoerotischem, Transigem, Campigem und Queerem zu entdecken gibt: Opern, die von schwulen Komponisten oder schwulen Librettisten geschaffen wurden; Opern, die eine schwule Geschichte erzählen oder in denen schwule Figuren auftauchen; Opern, in denen sich Männer als Frauen verkleiden, in die sich dann Männer verlieben (und umgekehrt); Opern, in denen Frauenpartien von Männern gesungen werden (ebenfalls: und umgekehrt) … oder einfach nur Opern, die schwule Fans zur Identifikation mit Lieben und Leiden ihrer Heldin oder ihres Helden einladen.
"Casta Diva" ist kein Kuriositätenkabinett und kein Führer zum Abseitigen, sondern ein Nachschlagewerk mit sachlich fundierten Artikeln zu rund 100 Komponisten und zu mehr als 150 Werken – von Händel, Mozart, Rossini, Donizetti, Verdi, Wagner, Strauss, Puccini, Britten, Henze … Wie in konventionellen Opernführern gibt es Informationen zu Besetzung, Handlung, Werkentstehung und Musik, aber darüber hinaus wird nach den einschlägigen schwulen oder queeren Identifikationsangeboten in jeder Oper gefragt – was hat sie in der Rezeption für schwule Künstler und ein schwules Publikum so attraktiv gemacht? Subjektivität ist für uns kein Tabu.
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Casta Diva, Opernführer

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"Casta Diva" ist der erste schwule Opernführer weltweit. Schwule Männer haben eine ganz besondere Beziehung zur Oper. Es gibt wahrscheinlich keine eindeutige Antwort auf die Frage, warum das so ist, aber es hat zweifelsohne etwas mit Mitfühlen und Mitleiden zu tun, sich für die Dauer einer Vorstellung wiederfinden und hineinfühlen in übergroße Heldinnen und Helden und damit, dass Oper eine schräge und widerständige Kunstform ist, für die homosexuelle Menschen wahrscheinlich ein besonderes Sensorium haben. Jedenfalls sind überdurchschnittlich viele schwule Männer passionierte Operngänger und für dieses Stammpublikum des Musiktheaterbetriebs soll es nun erstmals ein eigenes Lexikon geben. Die Herausgeber und über 30 weitere Autorinnen und Autoren, die zum Teil als Journalisten, Dramaturgen oder Wissenschaftler professionell mit dem Musiktheater zu tun haben, zum Teil aber auch aus ganz anderen Bereichen stammen, sind allesamt leidenschaftliche Opernfans. Aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln wird in "Casta Diva" ergründet, was es im Opernrepertoire und im Leben von Opernkomponisten an manifest Schwulem, latent Homoerotischem, Transigem, Campigem und Queerem zu entdecken gibt: Opern, die von schwulen Komponisten oder schwulen Librettisten geschaffen wurden; Opern, die eine schwule Geschichte erzählen oder in denen schwule Figuren auftauchen; Opern, in denen sich Männer als Frauen verkleiden, in die sich dann Männer verlieben (und umgekehrt); Opern, in denen Frauenpartien von Männern gesungen werden (ebenfalls: und umgekehrt) … oder einfach nur Opern, die schwule Fans zur Identifikation mit Lieben und Leiden ihrer Heldin oder ihres Helden einladen. "Casta Diva" ist kein Kuriositätenkabinett und kein Führer zum Abseitigen, sondern ein Nachschlagewerk mit sachlich fundierten Artikeln zu rund 100 Komponisten und zu mehr als 150 Werken – von Händel, Mozart, Rossini, Donizetti, Verdi, Wagner, Strauss, Puccini, Britten, Henze … Wie in konventionellen Opernführern gibt es Informationen zu Besetzung, Handlung, Werkentstehung und Musik, aber darüber hinaus wird nach den einschlägigen schwulen oder queeren Identifikationsangeboten in jeder Oper gefragt – was hat sie in der Rezeption für schwule Künstler und ein schwules Publikum so attraktiv gemacht? Subjektivität ist für uns kein Tabu.
Autor: Falk & Limbeck (Hrsg.)
Umschlag: Hardcover
Verlag: Querverlag
New Arrival: Oktober 2019

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